Studie zur Wirkung von Online-Werbeformen
16. Dezember 2006 von Frank RistauEine Studie zur Wirkung von Online-Werbeformen hat die Tomorrow Focus AG vorgelegt. In der Studie werden die sieben Online-Werbeformen » weiterlesen…
Eine Studie zur Wirkung von Online-Werbeformen hat die Tomorrow Focus AG vorgelegt. In der Studie werden die sieben Online-Werbeformen » weiterlesen…
Eine Lektion zum Thema “dumme Guerilla-Aktion”: Vor ein paar Tagen ist ein Fake-Blog (Flog) von Sony aufgeflogen. Über die Agentur Zipatoni wollte man den Verkauf von Playstations (PSP) ankurbeln lassen. Dumm nur, dass man so ehrgeizig war, dafür ein Blog online zu nehmen, das nicht Sony direkt zuzuordnen war, dafür aber mit subtilsten Mitteln (”All I want for XMas is a PSP”) Jugendliche zu ködern.
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Nun offiziell: Das Social-Community-Portal OpenBC wird seinen Brand ändern und sich in Xing umbenennen. OpenBC PR-Chefin Daniela Waschow hat die Änderung nun im OpenBC-Blog bestätigt. Einige Blogger haben das bereits sehr früh entdeckt und hier, hier, hier, und hier darüber berichtet. Im CIO-Weblog kommentierte sie die frühe Entdeckung:
Einen Wikipedia-Eintrag kaufen kann man sich bei MyWikiBiz. Die US-Firma erstellt im Auftrag Wikipedia-Artikel zu Preisen zwischen 49 und 99 US-Dollar für den Eintrag z.B. eines Firmenprofils. Also eigentlich gar nicht teurer für die Möglichkeit, das Wikipedia in die eigene PR-Strategie einzubinden.
Jetzt hat das Kind einen Namen: Das Nanoblog bringt die Definition einer Disziplin, die bereits von einigen betrieben wird aber im deutschsprachigen Raum bisher namenlos blieb. SMO steht nicht etwa für “Suchmaschinenoptimierung”, also die Eindeutschung von SEO. In diesem Fall bedeutet SMO auch nicht “Sozialmedizinische Organisation” oder “Schweizer Mathematik Olympiade” sondern “Social Media Optimization“.
Gut einen Monat ist es her, dass Katharina Borchert, in der Blogger-Community besser bekannt als Lyssa, den Sessel der Chefredakteurin bei WAZ Live übernommen hat. Die WAZ-Mediengruppe (neben der Westdeutschen Allgemeine Zeitung (WAZ) auch die “Westfälische Rundschau”, die “Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung” (NRZ) und die “Westfalenpost“) will das bestehende Onlineangebot ausbauen. Dafür sollen Blogger in allen 28 Lokalredaktionen und zehn Redakteure in der Online-Mantelredaktion sitzen. Die Tageszeitungen der WAZ-Gruppe wollen mit dieser Internet-Offensive im zweiten Anlauf (in den Jahren 1997/98 engagierte man sich auch redaktionell auf der Plattform Cityweb) endlich den Sprung ins Onlinezeitalter schaffen.
Sitzende Tätigkeiten scheinen nicht unbedingt Lyssas Ding zu sein und so muß sie wohl durch die Redaktionsflure gewirbelt sein. Jedenfalls hat der Wind bereits einige Matrosen auf dem WAZ-Tanker erfasst: Mit WAZsolls ist ein anonymes Mitarbeiterblog entstanden, das aus der WAZ-Redaktion berichtet.
Die Suchmaschinen-Marketing-Agentur Bloofusion hat ein PDF-Fachmagazin für das Suchmaschinen-Marketing eröffnet. Das PDF-Magazin “suchradar” wird alle zwei Monate ein Schwerpunktthema des Suchmaschinenmarketings beleuchten.
Google hat das geschafft, was nur wenige Unternehmen vor ihm geschafft haben: Sein Name hat als Verb in die Alltagssprache Eingang gefunden. “googeln” - oder englisch “to google” - schaffte es als Synonym für “suchen” in diverse Einträge in Wörterbücher, wie z.B. das renomierte Oxford Dictionary. Der deutsche Duden hat das Wort “googeln” bereits im Jahr 2004 in seinen Wortschatz aufgenommen. Ein Zustand, der das Herz eines jeden Marketing-Affinen Menschen höher schlagen lassen sollte.
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Was macht Alex Tew, der Mensch, der die One-Million-Dollar-Homepage [TM] (man erinnert sich dunkel - 1 Dollar pro verlinktem Pixel und wahrscheinlich 1 Mio. Nachahmer - inklusive One-Million-Dollar-Fassade) erfunden hat? Anscheinend investiert er fleißig in das nächste Projekt und sucht im Crunchboard dafür einen Webentwickler im Raum London. Der Bewerber sollte außergewöhnliche AJAX/CSS/XHTML Kentnisse besitzen. Einen Ruby on Rails Entwickler hat er bereits rekrutiert.
Dass Affiliates und Shopbetreiber wohl Spezialisten im Markenrecht sein müssen, zeigt sich verstärkt zur Fussball-Waldmeisterschaft 2006. So sind die Begriffe “Deutschland 2006“, “WM 2006“, “World Cup“, “Volunteers 2006“, “Talente 2006 - die FIFA WM in der Schule“, “WM Bier“, “Green Goal“, “FIFA Konföderationen-Pokal“, “Hamburg 2006” und “Fan Fest” absolute Bäh-Wörter im kommerziellen Kontext.
Wie ich bereits in einem kurzen Artikel erwähnt habe, beschreibt der Begriff Web 2.0 eher vage eine veränderte Wahrnehmung und Nutzung des Internet. Einiges hat sich getan und so wird es Zeit für eine erneute, wenn auch vorläufige Bestandsaufnahme sowie für etwas Kritik.
Eine Lektion in viralem Marketing bietet Katja. Sie ist 21 Jahre alt, 1.60 groß, hat blaue Augen, rote Haare und ist ledig. Katja steht momentan auf Platz 1 als Anwärterin für das Titelgirl 2006 bei rtv. Über 1800 junge Frauen bewerben sich auf den rtv-Titel. Die Siegerin nimmt an einem Foto-Shooting teil und bekommt eine kleine Sprechrolle in der Soap „Julia - Wege zum Glück“. Die Abstimmungsphase, welche 10 Kandidatinnen ins Finale bringt, läuft bis zum 14. Mai 2006, 23.59 Uhr auf Hochtouren.
Ob Katja sich auch weiterhin gegen die starke Konkurenz auf dem ersten Platz als rtv Titelgirl 2006 behaupten kann, wird zeigen wie stark virales Marketing wirklich ist. Ein Experiment aus der Praxis… Dir bleiben nur noch wenige Tage: Katja braucht Dich! Zur Abstimmung!
Eine pfiffige Idee sind RoofAds. Der Anbieter roofads.com wirbt mit dem Slogan “Roof Tops - The Final Frontier” und damit dürfte er recht haben. Insbesondere in der Nähe von Flughäfen macht Werbung auf den Dächern angrenzender Häuser Sinn. Dort dürfte der Werbeplatz ansonsten auch nahezu ausgebucht sein.
RoofAds sind dabei nicht nur Offline-Werbung. Dank Google-Earth werden RoofAds gleichzeitig zu einer interessanten Onlne-Werbeform. Die Beschriftung von Dächern in der Nähe von Plätzen, die von Google-Earth Benutzern häufig angesurft werden (wie z.B. die Google Zentrale), sollte mindestens so attraktiv sein, wie die Nähe von Flughäfen.
Mein Tipp für alle Marketing-Verantwortliche, die jetzt von der Idee begeistert sind: Interessante Placemarks zu Google Earth kann man z.B. bei getplacemarks.de oder googlegeodata.com finden.
Das gleiche System wirkt übrigens auch für Heiratsanträge .
Der Plan der 85 jährigen Britin Mary Woodbridge, mit ihrem Hund Daisy den Mount Everest zu besteigen, entpuppte sich als genialer Guerilla-Marketing Coup der Mammut Sports Group AG. Angeblich sollte die Expedition im Frühling starten. Die alte Dame fleißig trainierte fleißig und hielt nebenbei noch nach Sponsoren Ausschau. Da Mary Camping nicht sehr mochte und sie lieber zügig vorankommen wolle, plante sie den Gipfel auf dierektem Wege zu erklimmen. Auf Sherpas wollte Mary aus ethischen Gründen ebenso verzichten.
Auch etablierte Medien (z.B. hr1, krone.at ) berichteten über die Reisevorbereitungen. Die Idee hat jedenfalls was.
Quelle: Website von Marry Woodbridge